Fischerei - zwischen Tradition und Neuzeit
Die algarvischen Fischer, deren phantasievoll bemalte Boote malerisch im Sand liegen, sind Portugals diskret Helden.
Niemand beneidet sie um ihre Arbeit, aber alle bewundern ihren Mut.
Der Fischfang ist nicht irgendein Erwerbszweck, sondern fester Bestandteil portugiesischer Kultur.
Die Gondeln mit den hohen, buntbemalten Bugen sind
"barcos moliceiros",
zum Sammeln von Seetang.
Die Fischer holen diesen bewährten Naturdünger mit langen Harken
aus der Tiefe.
Die Fischer sorgen für fangfrischen Fisch für die unzähligen Strandbuden, portugiesischen Kneipen und kleinen Fischlokale.
Hier bekommt man Seebarben, Schwertfisch und Kabeljau , Seebarsch und Seeteufel, sowie allerlei Meeresgetier wie gefüllte Tintenfische, Muscheln, Krabben und Krebse.
Besonders empfehlenswert - die Sardinenbratereien an jedem grösserem Hafen.
Bis heute bemalt man die Boote am Bug mit den "Augen des Odysseus", die nach Fisch spähen und vor bösen Geistern schützen sollen.