In der Serra Àgua de Pau liegt der Lagoa do Fogo, ein weiterer malerischer Kratersee
der Azoren. Er ist 3 km lang und an der Nordseite von Sand- und Aschestränden gesäumt.
Sonnenschein ist hier hoch oben eher selten, Wolken hängen an den Kraterwänden und versperren die Sicht.
Wenn die Sonne durch die Wolken bricht beeindruckt das Farbenspiel:
das Blau des Sees und das Smaragd-Grün der umgebenden Wiesen und Wälder.
Tip: Ein prüfender Blick vor Reiseantritt Richtung Berge,
streifen die Wolken die Berge, lohnt eine Fahrt zum See nicht.

See-Geschichte

Da, wo heute der wassergefüllte Krater liegt, stand einst der mächtige Vulkan namens Pico do Sapateiro,
dessen letzte große Eruptionsphase am 2.Juni 1563 begann. Erdstösse waren dem Ausbruch 3 Tage lang vorausgegangen.
Die Lavaströme vernichteten mehrere Siedlungen. Explosionen schleuderten Steine gen Himmel,
Aschewolkwn ließen die Sonne nicht mehr durch, selbst bei Tage soll es dunkel gewesen sein.
Als die Magmakammer leer war, stürzte der Vulkan in sich zusammen,
eine weite Caldeira, die sich im Laufe der Zeit mit Regenwasser füllte, blieb übrig.